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Bahn. Bus. Bike!

Jetzt ist die Zeit, sich wieder in den Sattel zu schwingen. Sachsen-Anhalt ist ein tolles Fahrradtouren-Land. Damit nicht immer die gleichen Strecken auf dem Programm stehen, kann das Fahrrad in Bahn und Bus mitgenommen werden. Also, auf zu neuen Touren!

Die Corona-Pandemie konnte die Lust am Radeln nicht bremsen, ganz im Gegenteil. Die Deutschen lieben ihr Fahrrad, und es werden immer mehr. Frische Luft, nahe Ziele und viele gut ausgebaute Wege laden bei uns zum Radwandern ein – egal ob zu Ein- oder Mehrtagestouren.

Durch Sachsen-Anhalt führt mit dem Elberadweg einer der beliebtesten Radwege Deutschlands. Wer die 346 Kilometer im Land radeln möchte, startet in Pretzsch und fährt über sehenswerte Städte wie Lutherstadt Wittenberg, Dessau, Magdeburg und Tangermünde bis nach Wittenberge. Auf dem Weg reihen sich mit der

Eine neue empfehlenswerte Tagesstrecke am Elberadweg ist die Kaiser-König-Kanzler-Route. Sie startet in Tangermünde und führt die Radler auf den Spuren historischer Persönlichkeiten wie Kaiser Karl IV oder Otto von Bismarck durch die Flusslandschaft der Elbe. Auf einem Skywalk in Arneburg ist ein beeindruckender Panoramablick über die Elbe möglich. In Schönhausen liegt die Geburtsstätte des ehemaligen Reichskanzlers. In Jerichow kann das historische Kloster besichtigt werden. Es gilt als größter Backsteinbau Norddeutschlands und wurde vor rund 900 Jahren vom Prämonstratenser- Orden erbaut. Wer mag, kann hier auch auf den Altmarkrundkurs abbiegen.

Diese Idee aus Belgien ist schon an vielen deutschen Radstrecken zu finden. Dabei erhält jede Kreuzung eine Zahl und weist auf die Zahl der nächsten Kreuzung hin. Niemand muss sich umständliche Routennamen merken. Jeder kann per Zahlenkarte, die es auch digital gibt, die Tour planen – selbst abseits großer bekannter Radwege. Das „Radeln nach Zahlen“ ist in Sachsen-Anhalt bereits im Landkreis Stendal sowie im nördlichen Jerichower Land möglich. Weitere Regionen folgen.

Eine landschaftlich schöne und geschichtsträchtige Strecke ist der Himmelsscheibenradweg. Die 75 Kilometer lange Tour startet in Wangen und führt quer durch die Saale-Unstrut-Region. Sie verbindet mehrere archäologisch wichtige Orte, wie den Fundort der Himmelsscheibe von Nebra, und endet in Halle am Landesmuseum für Vorgeschichte, wo das Original ausgestellt ist. Übrigens: Die Täler zwischen Unstrut und Saale bieten sich auch für eine Rundfahrt an, ab Naumburg entlang von Weinhängen und Straußenwirtschaften.

Das Unesco-Weltkulturerbe Gartenreich Dessau-Wörlitz lernen Radler bei der Gartenreichtour kennen. Start der rund 70 Kilometer langen Rundstrecke ist Dessau. Vom Bahnhof aus geht es durch einmalige Landschaftsparkanlagen im englischen Stil. Die Radler erleben den Kühnauer Park, das Schloss und den Park Georgium mit der Anhaltischen Gemäldegalerie sowie das Gartenreich Dessau-Wörlitz. Durch den Sieglitzer Park führt die Route durch die Elbauen zu den Anlagen in Wörlitz, den Schlössern Oranienbaum und schließlich in Mosigkau.

Besondere Raderlebnisse verspricht der Harz. Hier ist der Bahnhof Thale Startpunkt für eine Vielzahl von Touren mit dem Mountainbike. Für Einsteiger empfiehlt sich die rund zweistündige Fahrt mit 400 Höhenmetern über die Gastwirtschaft „Zum Rübchen“, Benneckenrode, Wienrode, Altenbrak und wieder zurück nach Thale. Eine Tagesrundtour führt ab Thale über die kleinen Harzstädtchen Treseburg, Friedrichsbrunn und Bad Suderode. Sie ist rund 50 Kilometer lang und führt über die Viktorshöhe.

www.adfc-radtourismus.de/sachsen-anhalt

www.komoot.de