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Seit 100 Jahren durchs schöne Wippertal

Die Wipperliese feiert runden Geburtstag. Auch wenn das Geburtstagsfest an der beliebten Regionalbahntrasse abgesagt werden musste: Gefahren wird weiterhin.

1920 wurde die Bahntrasse durch das Wippertal feierlich eingeweiht – als Anbindung an die Strecke Berlin – Blankenheim. Genau 19,994 km lang ist die Bahnstrecke durchs Wippertal. Lange Zeit fuhren auf ihr Güterzüge, die aber auch Personen beförderten. Denn schon früh lockte die romantische Fahrt Ausflügler. Im gemütlichen Tempo geht es über das Mansfelder Viadukt, vorbei am Erholungsgebiet Vatteröder Teich und durch den Rammelsburger Tunnel. Im Zweistundentakt pendelt die Bahn von Ostern bis Ende Oktober an Wochenenden, Feiertagen und am ersten und dritten Mittwoch im Monat zwischen Klostermansfeld und Wippra. Zurzeit natürlich mit – selbstgenähten – Masken und Sicherheitsabstand unter den Fahrgästen.

Ein buntes Festwochenende sollte Anfang April an die Eröffnung vor 100 Jahren erinnern. Ein großes Bahnhofsfest in Klostermansfeld/ Benndorf war geplant. Ein Doppeljubiläum mit Deutschlands ältester betriebsfähiger Schmalspurbahn, der Mansfelder Bergwerksbahn, die zur gleichen Zeit ihren 140. Geburtstag feiert. Die Corona-Pandemie verhinderte das große Fest. Auf Veranstaltungen im Jubiläumsjahr soll auf beiden Strecken allerdings nicht ganz verzichtet werden. Was im Jahresverlauf stattfinden wird und über den aktuellen Fahrplan informieren die Betreiber auf ihren Internetseiten:

www.bergwerksbahn.de

www.wipperliese.de

Beitrag erschienen im Mai 2020.